Wie sieht die Baustelle der Zukunft aus? Um dieser Frage nachzugehen, besuchten Geschäftsführer Günter Brun und Juniorchef Simon Brun eine Baustelle in Detmold, auf der aktuell das erste 3D-gedruckte Gewerbegebäude in Ostwestfalen-Lippe entsteht.
Als Bauunternehmen ist es uns wichtig, neue Technologien nicht nur aus der Ferne zu betrachten, sondern uns selbst ein Bild von deren Einsatz in der Praxis zu machen. Der direkte Austausch mit den Verantwortlichen vor Ort und die Besichtigung der Baustelle lieferten spannende Einblicke in eine Bauweise, die aktuell viel Aufmerksamkeit erhält.
Geschäftsführer Günter Brun sieht in der Technologie großes Potenzial, ordnet den aktuellen Entwicklungsstand jedoch realistisch ein:
„Der 3D-Betondruck ist eine spannende Entwicklung und zeigt, welche Möglichkeiten künftig im Bauwesen entstehen können. Aktuell befindet sich die Technologie aber noch in den Anfängen. Ob sie sich langfristig wirtschaftlich und technisch gegenüber bewährten Bauweisen durchsetzen kann, wird sich erst in den kommenden Jahren zeigen. Es ist noch Neuland.“
Auch Simon Brun zieht ein ehrliches Fazit nach der Besichtigung:
„Es ist beeindruckend zu sehen, wie weit die Entwicklung bereits ist. Gleichzeitig hat man aber auch erkannt, dass die Technologie noch nicht wirtschaftlich arbeitet. Teilweise lagen die einzelnen Betonschichten nicht sauber übereinander und auch personell ist der Aufwand aktuell noch hoch, da sowohl der Drucker als auch die Betonpumpe ständig begleitet werden müssen. Bis diese Technik den klassischen Rohbau sinnvoll ergänzen oder ersetzen kann, wird sicherlich noch einige Entwicklungsarbeit notwendig sein.“
Für uns steht fest: Innovationen gehören zum Bauwesen. Deshalb beobachten wir neue Entwicklungen aufmerksam und prüfen kontinuierlich, welche Technologien unseren Kunden und unseren Mitarbeitern künftig einen echten Mehrwert bieten können.


